Wissen und Hintergründe

Sehr geschätzte Unterstützerinnen und Unterstützer!
Weihnachten war hoffentlich für Sie erfreulich und Sie sind auch gut in das neue Jahr gekommen.

Von uns haben Sie lange nichts mehr gehört. Die einfache Erklärung dafür ist: Es gab nichts Neues zu berichten. Der uns mündlich für den Herbst angekündigte Termin für die Vorstellung des geänderten Bebauungsplanentwurfs für das vom Investor Brüning erworbene Gebiet um die Gaststätte am Otterstedter See wurde nicht eingehalten. Die Planung scheint doch sehr kompliziert zu sein.

Im Terminkalender des Fleckens Ottersberg ist nun für den 20.Januar 2026 um 19.00 Uhr eine Sitzung des Otterstedter Ortsrates im Haus am See angekündigt. Eine Tagesordnung gibt es aber noch nicht. Und so ist es auch noch ungewiss, ob sich der Ortsrat mit der Seeplanung beschäftigen wird.
Für die auch mündlich angekündigte Einwohnerversammlung zur Seebebauung gibt es noch keinen Termin.

So bleibt uns im Augenblick nur, wachsam zu bleiben. Sonntäglich sind wir weiter mit unserem Informationsstand am See. Auch sammeln wir weiter Unterschriften von Unterstützern. Inzwischen sind es 1222, davon knapp die Hälfte aus dem Flecken Ottersberg. Das zeigt, dass der Otterstedter See und seine Umgebung auch über den Flecken hinaus von großer Bedeutung ist.

Wenn es Neuigkeiten gibt, werden wir Sie schnellstmöglich informieren.

Für das neue Jahr wünschen wir Ihnen alles Gute. Und hoffentlich können wir den See und seine Umgebung weiter als Badestelle und Naherholungsgebiet erhalten.

Für die ISI Otterstedt

W.Menzel

(Stand: Januar 2026)


Gutachten zur Untersuchung des Otterstedter Sees 

In den Jahren 2022/2023 erfolgte eine Untersuchung mit Maßnahmenempfehlungen zur ökologischen Sanierung des Otterstedter Sees. Am 22. Mai 2025 wurde das 170 Seiten umfassende Gutachten der Öffentlichkeit vorgestellt.

Auch für unsere Initiative gibt es dort wichtige Ergebnisse. Da der See keinen Zufluss hat und auch nicht durch das Grundwasser gespeist wird, ist er für die Wasserzufuhr von Regen und Oberflächenwasser aus der Umgebung abhängig. Das Oberflächenwasser kommt nicht von den umliegenden Feldern oder der Betrieben. Die Bebauung der Seeumgebung und die Versiegelung ist dafür verantwortlich, dass viel verschmutztes (nährstoffangereichertes) Oberflächenwasser in den See gelangt. Daraus kann man nur schließen, dass abgesehen von der Schädigung des Naherholungsgebietes eine weitere Bebauung der Seeumgebung kontraproduktiv wäre für jeden Versuch, die Seewasserqualität (auch wegen der Blaualgen) zu verbessern.

ISI wird die Auswertung des Gutachtens und die Schlüsse daraus durch Rat und Verwaltung engagiert verfolgen.



Hier finden Sie die neueste Ausgabe des "Seeboten" vom Juni 2023 zum Downlowad, Titel: "Wer denkt an die Zukunft?" mit den aktuellen Informationen zur Bauplanung, den Erwartungen und Perspektiven sowie mit den Stimmen der Bürger*innen für den Erhalt der Natur und des Naherholungsgebiets "Otterstedter See"


Einen fundierten Überblick über das bisherige Geschehen bietet auch dieser Artikel, erschienen in Torfkurier online im Mai 2022:


Ein Artikel aus dem Torfkurier vom August 2020 zur Wasserqualität am Otterstedter See ist hier zu finden: